Die teuerste islamische Münze

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31. Januar 2019 – Sie gilt nicht nur als eine der seltensten islamischen Goldmünzen, sie soll auch die teuerste sein, die jemals in einer Auktion versteigert wurde. Am 4. April 2011 verkaufte das Auktionshaus Morton & Eden einen umayyadischen Dinar aus dem Jahr 723 n. Chr. für 3,7 Millionen GBP.

Die wohl teuerste islamische Münze der Welt, ein umyyadischer Dinar des Yazid II. aus dem Jahr 723. Es handelt sich um die erste Münze, die einen Ort im Königreich Saudi Arabien namentlich nennt.

Geprägt wurde diese Münze unter Yazid II., dem neunten Kalif der Umayyaden. Er herrschte zwischen 720 und 724. Man will diese Prägung mit seiner Haddsch von 723 in Verbindung bringen. Mittelalterliche Autoren überliefern die Tatsache, dass der Kalif zu dem Zeitpunkt, zu dem diese Münze geprägt wurde, in der Nähe von Mekka ein Gebiet kaufte, auf dem eine Goldmine lag. Tatsächlich ist diese Mine „Ma’din Bani Sulaim“ (= Mine des Anführers der Gläubigen) auf der Münze genannt. Es handelt sich um die erste Münze, die in ihrer Inschrift einen Ort nennt, der heute im Königreich Saudi Arabien liegt.

Als Experten angefragt wurden am 29. Januar 2019 Tim Wilkes und Steve Album. Tim Wilkes bestätigte den Rekord noch am selben Tag. 

Mehr über Morton & Eden erfahren Sie auf der Internetseite des Auktionshauses.

Die Pressemeldung über den rekordverdächtigen Verkauf finden Sie bei CoinsWeekly.

Weitere Informationen über die spannende Geschichte der ersten islamischen Dynastie finden Sie online.

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