Unternehmensgruppe Richard Borek feiert 125-jähriges Bestehen

1. Februar 2018 – Mit der Unternehmensgruppe Richard Borek aus Braunschweig feiert in diesem Jahr das weltweit größte Fach-Versandhaus für Sammelartikel sein 125-jähriges Bestehen. Damit ist es Deutschlands ältestes, ununterbrochen im Familienbesitz befindliches Versandhaus. Es wird in vierter Generation erfolgreich geführt. Alle bisherigen Eigentümer hießen oder heißen Richard Borek. Richard Borek ist ein Marke, die im In- und Ausland von Philatelisten und Numismatikern als kompetenter Partner geschätzt wird. 

Firmensitz der Unternehmensgruppe Richard Borek, 2018. Foto: Borek.

Firmensitz der Unternehmensgruppe Richard Borek, 2018. Foto: Borek.

Das Traditionsunternehmen beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Mit der Tochter MDM Münzhandelsgesellschaft Deutsche Münze ist es zum Weltmarktführer für Münzen und Medaillen aufgestiegen. Richard Borek ist im Dienst des Sammlers Kooperationspartner von rund 50 Nationen, darunter auch China und die USA, sowie von Institutionen wie beispielsweise dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Welt-Fußballverband FIFA.

Große Anstrengungen unternimmt die Unternehmensgruppe im Jubiläumsjahr 2018, um den digitalen Wandel zu forcieren. Ziel ist es, neue digitale Produkte zu entwickeln und weltweit neue Kunden für das Sammeln von Briefmarken und Münzen zu begeistern. „Die Old Economy wird mit ihren Geschäftsmodellen der Vergangenheit in Zukunft nicht mehr erfolgreich sein können. Die Software gewinnt gegenüber der Hardware, dem eigentlichen Produkt, immer mehr an Bedeutung“, sagt Richard Borek IV und sieht in der Digitalisierung den Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Der Onlineanteil macht in manchen Bereichen bereits deutlich mehr als 50 Prozent bei weiterhin steigender Tendenz aus.

Richard Borek II und Richard Borek III an der Setzmaschine, 1967. Foto: Borek.

Richard Borek II und Richard Borek III an der Setzmaschine, 1967. Foto: Borek.

Erste Briefmarken hatte Richard Borek I im Jahr 1893 im elterlichen Pelzgeschäft verkauft. Zum raschen Aufschwung des Unternehmens trugen zwei revolutionäre Ideen bei, die die Philatelie veränderten: das Angebot ungebrauchter Briefmarken und das Sammeln neuer Ausgaben im Abonnement. In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts trat mit Richard Borek II die zweite Generation in das Handelshaus ein. Er meisterte die schwere Krise nach dem Zweiten Weltkrieg, als bis Ende der 1950er Jahre keine Briefmarken aus dem Ausland importiert werden durften. Sein als Werbung für das Briefmarkensammeln herausgegebener „Hobby-Prospekt“ erreichte im Jahre 1960 eine Auflage von 3,5 Millionen Stück, eine für die damalige Zeit unglaubliche Auflage. Mehr als 50.000 Neuheiten-Abonnenten waren das Ergebnis der Kampagne. Besonders passte der Verkauf von Albumblättern mit Serien aus aller Welt in die weltoffener werdende Zeit.

Richard Borek III (sitzend) mit Richard Borek IV, 2018. Foto: Borek.

Richard Borek III (sitzend) mit Richard Borek IV, 2018. Foto: Borek.

Unter der Führung von Richard Borek III wuchs die Unternehmensgruppe zu einem auf allen Kontinenten der Erde agierenden Unternehmen. Mit der Einführung moderner Managementmethoden wie Unternehmensplanung, Marketing und Controlling sorgte er bereits in den 1980er Jahren für strukturiertes Wachstum. Richard Borek III schaffte es, mit MDM die Sammelleidenschaft für Münzen in allen Bevölkerungsschichten zu entfachen und den internationalen Markt zu erschließen. Seine Erfahrungen aus dem Briefmarkengeschäft übertrug er erfolgreich auf den Münzhandel. Der Durchbruch auf dem Weltmarkt sowohl im Briefmarkengeschäft als auch im Münzhandel gelang der Unternehmensgruppe Richard Borek 2012, als auch der chinesische Markt erfolgreich erschlossen wurde. 

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